caretaker

Change the world every day.

the world from a bicycle

gb

small_santa fe

it wasn’t a big surprise for people who know me – for long time i’ve been talking about my dream to ‘discover the world’ by bicycle. now this dream has become true!

what started off as vague idea has become a big journey. since 3 years i have been riding my bicycle across landscapes  – and sailed on boats across oceans.

and still do so.

what is my motivation?
cycling, adventures and the desire to live an alternative lifestyle…
i want to discover the world, see places, meet people and experience new ways of life. for me cycling is just the best way of traveling. i am my own ‘engine’ and I don’t need to use fossil fuels  – ’cause I want to travel the world and not poison it!

the way i want to travel

  • keeping my ecological footprint small
  • traveling with little money – and more fun ( the best things in life are for free)
  • keeping close contact with the natural world (sleeping outdoors, using natural resources with care, treating all beings with thankfulness and respect)
  • living off the land and from the ‘leftovers’ of society as much as possible (collecting nuts, fruits &veggies along the way, dumpster diving, market skipping, table diving…)
  • consuming vegan, organic, local  ( if i have to buy at shops or markets)
  • meeting locals, share and exchange skills&ideas, support movements
  • discovering different ways of living – enjoy wondering and learning new things
  • make friends all over the world ; )

the goal?

there are many places i dream of but there is no geographic destination, as the journey  itself is my goal. exploring the world on my bicycle, riding across landscapes, meeting places and people that’s what i aim for..  i dont like to plan my route very detailed beforehand as i can decide which path i want to take as i come closer and talk to locals – its the most exciting to take  their recommandations as they know their land better than i could scatch it on my map.

Living differently…
social rules, laws, values and norms have all been made up by people and often they are just repeated and reproduced without further thoughts. i don’t believe in the common way we are living right now. it is not considering natural laws, it is not sustainable and definitely not fair. if i look at the system in which i grew up – there are just too many things i dont agree with for just excepting it as it is. as kids we have colourful dreams. why do we end up living in grey concrete blocks secluded from each other, working 6 days a week, leaving politics to others, sending our kids to be schooled by others…
i believe we can find much more enjoyable ways to live -  together and on this earth, to relate and exchange, to teach and learn, to meet our physical and emotional needs and to be happy in our lives.
if we keep in mind that society with all its laws and rules was made by people it becomes clear that people are also able to change them and create new structures. what we need are good ideas and brave people who get together and design and live alternative models. that it is possible to create other ways of living which do not follow the logic of money, consumerism and competition is shown by many projects all around the world every day. no matter if we are talking about DIY bikeworkshops, food not bombs, autonomous houseprojects, living communities, food-coops or guerrilla gardens – there are so many initiatives which show that there are other ways to organize our life, without hierarchy and exploitation of humans and nature. those are the ideas, projects and people I want to meet on my way. so we can connect, share and create….a new culture.

de

Mit dem Fahrrad durch die Welt!

small_santa fe

für alle, die mich kannten war es keine große überraschung, als ich mich auf mein rad geschwungen und der lieben heimat adieu gesagt hatte – seit langer zeit war es einer meiner träume gewesen mit dem fahrrad die welt zu entdecken – im oktober 2011 war es soweit!
eine anfänglich vage idee wurde zum grossen abenteuer – aus den ersten tritten eine lange reise. ueber 3 jahre radelte ich auf meinem fahrrad durch weite länder und überqueerte als mithelferin auf privaten segelbooten die größten ozeane der welt. nach 3 Jahren und 8 monaten etwa 22.000km am fahrrad und an die 19.000km per segelboot, bin ich im juni 2015 in meine heimatstadt wien zurückgekehrt – voller erlebnisse und ohne dabei ein einziges flugzeug zu besteigen.

die erde zu umrunden, war allerdings ursprünglich nicht mein ziel..

„Was heißt durch die Welt?   (oct. 2011)
für diese Reise habe ich mir kein konkretes Ziel gesteckt – die Route soll im (er)fahren entstehen – ich muss also nicht die Welt „UM“ radeln – sondern fahre einfach dorthin wohin ich gerade möchte.“

..allerdings hat es sich dann einfach so ergeben. als ich es geschafft hatte, von gibraltar per segelboot über den atlantik und bis in die karibik mitgenommen zu werden und dann auch noch quer durch nordamerika geradelt war, um in los angeles meine freundin lily zu besuchen, schien es irgendwie reizvoller richtung westen weiterzuziehen und über den pazifik und asien richtung heimat zu reisen. natürlich sah auf der karte alles einfacher aus, aber vielleicht war es gerade auch meine jugendliche naivität und neugier, die mich mit leichtigkeit dem abenteuer einer pazifiküberqueerung auf einem 10 meter kleinen Boot, mit 3 weiteren menschen und einer katze zustimmen ließen…
als ich nach 5 monaten erlebnisreicher seereise dann endlich australien und bald darauf das festland südostasiens erreicht hatte, war die erleichterung jedenfalls groß. meine weitere route ergab sich dann aus den derzeitigen möglichkeiten über asien auf dem landweg zurück nach europa zu gelangen.

hier einige der gedanken, welche mich auf meiner reise inspiriert und geleitet haben:

was mich bewegt?
fahrradfahren, abenteuer & der wunsch anders zu leben…
ich möchte die welt entdecken, neue orte neue menschen und andere lebensweisen kennen lernen. mit dem fahrrad zu fahren – ist für mich einfach die schönste art zu reisen, ich brauche keinen motor, der mit fossilen treibstoffen betrieben wird – ich bin mein eigener antrieb – schließlich will ich die welt bereisen und nicht vergiften!

wie ich reisen möchte
„mit dem fahrrad durch die welt”  (war die anfängliche idee.  diese idee wurde dann bald auf “…und per segelboot-stop ueber ozeane” erweitert)

…auf möglichst kleinem fuß (oder eben rad ; )

…dabei von dem leben, was da ist (früchte, nüsse, neeren vom wegrand, dumpsterdiving, tablediving, geschenken…)

…wo es geht ohne geld (tauschen, recyclen, upcyclen, schenken und beschenken lassen…)

…mit der natürlichen welt in kontakt treten (draußen schlafen, natürliche ressourcen mit bedacht nutzen, dankbarkeit und respekt gegenüber mitlebenden)

…vegan konsumieren (wenn einkaufen notwendig ist )

…widerstand leben und lokale bewegungen unterstützen

das ziel?
es gibt viele plaetze die mich anziehen, jedoch gibt es geographisch gesehen kein wirkliches ziel. die reise zu genießen, vom sattel meines fahrrades die welt zu erforschen, menschen und orten begegnen, das ist es wonach ich strebe. meine route im vorfeld genau zu planen mache ich nicht allzu gerne – schließlich kann ich ja dort wo ich bin entscheiden welchen weg ich einschlagen möchte – und so offen bleiben für die vielen guten ratschläge der menschen denen ich am weg begegne. denn die “locals” wissen meist viel besser wo es schön ist und welche strecken gut befahrbar sind als ich mir das mit dem blick auf eine landkarte auszudenken vermag.

anders leben..
gesellschaftliche strukturen, gesetze, werte, normen, sind alles dinge, die von menschen geschaffen wurden und täglich meist unüberlegt angenommen und reproduziert werden. ich glaube nicht an die sinnhaftigkeit, zukunftsfähigkeit und schon gar nicht an die gerechtigkeit dieses uns zu beherrschen scheinenden systems.

wenn wir sehen, dass die regeln und funktionsweisen unserer gesellschaft von menschen erdacht wurden, dann ist es klar, dass auch wir menschen diese wieder neu denken können und müssen. dafür braucht es gute ideen und mutige menschen, die sich zusammentun und gemeinsam alternativen aufbauen und leben. dass es möglich ist, entgegen der logik von geld, konsum und konkurrenz andere formen des zusammenlebens zu schaffen und dies auch schon vielfach umgesetzt wird, zeigen zahlreiche projekte auf der ganzen welt.

seien es fahrrad-selbsthilfewerkstätten, volxküchen, hausprojekte, wagenplätze, foodcoops, guerilla gärten oder selbstorganisierte kulturinitiativen, die abseits des mainstreams zeigen, dass andere formen des miteinanders – abseits von geldzwängen und hierarchischen strukturen sowie auf kosten ökologischer und sozialer ausbeutung möglich sind und bereits stattfindet.

diese reise soll nicht nur mein leben bereichern – ich möchte mich mit den verschiedenen initiativen austauschen und zursStärkung der globalen vernetzung bereits bestehender projekte beitragen. dabei interessieren mich vor allem sozial-organisatorische erfahrungswerte (wie sind gemeinschaften/gruppen organisiert? wo funktioniert gemeinschaft? warum? etc…) als auch praktisch-handwerlkliches know-how. wo ich kann werde ich mitarbeiten und lernen – um es anschließend selber weiter teilen zu können – sowie mein eigenes wissen und können einbringen.

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